Amnesty International Koordinationsgruppe Afghanistan

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Koordinationsgruppe Afghanistan

Willkommen bei der Amnesty-Afghanistan Gruppe (2211)


Karte von Afghanistan.

AFGHANISTAN

Die zunehmende Gewalt der Aufständischen führte dazu, dass Menschenrechtsverstöße weit verbreitet waren. Vor dem Hintergrund des eskalierenden Konflikts und in Anbetracht der Tatsache, dass es in Afghanistan kein funktionierendes Justizsystem gab, forderte Amnesty International den Internationalen Strafgerichtshof auf, Ermittlungen zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzunehmen. Die internationale Gemeinschaft diskutierte vermehrt darüber, ihre militärische Präsenz in Afghanistan zu beenden. In der afghanischen Bevölkerung wurde zunehmend bezweifelt, dass es der Regierung und den internationalen Sicherheitskräften gelingen würde, die Rechtsstaatlichkeit aufrechtzuerhalten und grundlegende Versorgungsleistungen sicherzustellen. In den meisten ländlichen Gebieten hatten die Menschen nach wie vor praktisch keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildungseinrichtungen und humanitären Hilfsleistungen. Dies betraf vor allem die Regionen im Süden und Südosten des Landes, die am stärksten von dem bewaffneten Konflikt betroffen waren.

LeftInTheDark

12.08.2014

Left in the dark

Eines der schmerzlichsten und zugleich umstrittensten Themen in Afghanistan ist das der zivilen Opfer. In dem am 11.08.2014 veröffentlichten Bericht weist Amnesty International auf die Problematik der Straflosigkeit in dem internationalen bewaffneten Konflikt hin. Die Recherchen bezüglich der US-Militäreinsätze weisen auf vielfache Menschenrechts- und Kriegsverbrechen im Land hin.

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15-year-old Marja

26.11.2013

Afghanistan: Reject stoning, flogging, amputation and other Taliban-era punishments

Afghanistan’s proposed reinstatement of atrocious punishments would mark a dangerous return to legalized state brutality, Amnesty International said today as it urged the authorities to reject such plans.

Public stoning to death, amputation of limbs and flogging are among the brutal punishments being put forward as draft amendments to the Afghan Penal Code.

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04.09.2012

"VERABSCHEUUNGSWÜRDIGE ENTHAUPTUNGEN VON KINDERN"

In Afghanistan wurden unabhängig voneinander zwei ermordete Kinder gefunden - beide enthauptet. Die Leiche des zwölfjährigen Jungen war am vergangenen Mittwoch, das siebenjährige Mädchen mit abgetrennten Gliedmaßen am Donnerstag gefunden worden.

Die stellvertretende Leiterin des Asien-Pazifik-Programms bei Amnesty International, Polly Truscott, sagte:

"Diese beiden verabscheuungswürdigen Ermordungen von Kindern in den Provinzen Kandahar und Kapisa müssen umgehend, unabhängig und gründlich untersucht werden. Die Schuldigen müssen in Gerichtsverfahren zur Verantwortung gezogen werden, die internationalen Standards der Fairness entsprechen und die Todesstrafe als Bestrafung ausschließen."

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Afghan womens rights activists

19.07.2012

Dringend: Amnesty fordert Gerechtigkeit nach Ermordung von Regierungsbeamtin

Die Ermordung einer prominenten afghanischen Beamtin ist laut Pressemitteilung des Internationalen Sekretariats in London ein großer Rückschlag für die instabilen Fortschritte in der Menschenrechtslage in Afghanistan. Amnesty International drängt die afghanische Regierung nun die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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26.02.2012

Video: Fleeing War, Finding Misery (Englisch)

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Junge Mädchen in einem der Slums für Binnenvertriebene

23.02.2012

Die vergessenen Opfer des Konfliktes

23. Februar 2012 - Im vergangenen Monat sind allein in den Slums von Kabul mindestens 28 Kinder erfroren. Ihre Familien waren vor Kämpfen in ihren Heimatprovinzen geflohen und gehören nun zu der halben Million Binnenvertriebener, die unter elenden Bedingungen in Kabul und anderen Städten in provisorischen Unterkünften leben. Ihr Schicksal beleuchtet Amnesty International in einem neuen Bericht.

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